{"id":1210815,"date":"2021-09-24T19:00:00","date_gmt":"2021-09-24T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/danwolf.de\/?p=1210815"},"modified":"2024-07-15T16:24:19","modified_gmt":"2024-07-15T14:24:19","slug":"verloren-im-ozean","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kopfkirmes.info\/?p=1210815","title":{"rendered":"Verloren im Ozean"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:18px\"><strong>Ihr kennt vielleicht den Film &#8222;Cast Away&#8220; aus dem Jahr 2000 von Robert Zemeckis. Tom Hanks in der Hauptrolle als \u00dcberlebender auf einer einsamen Insel, Jahrelang dort &#8222;verschollen&#8220;, als einziger Gespr\u00e4chspartner auf der Insel den Volleyball &#8222;Wilson&#8220; und dem nie endenden &#8222;Kampf&#8220; um die Hoffnung, irgendwann dieser Insel zu entkommen und wieder in sein &#8222;normales&#8220; Leben zur\u00fcckzukehren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Warum ich gerade mit Bezug auf diesen Film einen neuen Artikel starte? Weil ich mich momentan irgendwie \u00e4hnlich f\u00fchle, wie &#8222;Chuck Noland&#8220; &amp; &#8222;Wilson&#8220; im genannten Film. Ich sitze\/sa\u00df Jahrelang auf (m)einer &#8222;Insel&#8220;, habe mich an die &#8222;Hoffnung&#8220; geklammert irgendwann mal von dieser &#8222;Insel&#8220; wegzukommen und stehe jetzt vor der Entscheidung, das Flo\u00df zu packen und raus auf den Ozean zu schippern. Mit unbekannten Ausgang und der gro\u00dfen Angst, auch meinen &#8222;Wilson&#8220; f\u00fcr immer zu verlieren. Oder im endlosen Ozean unterzugehen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"688\" src=\"https:\/\/danwolf.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaydrown.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1210836\" srcset=\"https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaydrown.jpg 1280w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaydrown-100x54.jpg 100w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaydrown-1024x550.jpg 1024w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaydrown-768x413.jpg 768w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaydrown-216x116.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Aber vielleicht mal ohne so eine &#8222;blumigen&#8220; Umschreibung&#8230; Mir gehts grad (mal wieder) richtig &#8222;dreckig&#8220;. Die Depression kickt grad derma\u00dfen hart, so dass ich seit verdammt langer Zeit mal wieder so gar keinen &#8222;Durchblick&#8220; habe. Ich hatte mich ja, in langer &amp; harter Arbeit, die letzten Jahren mehr oder weniger mit der ganzen <em>#Kopfkirmes<\/em> &#8222;arrangiert&#8220;, habe versucht Wege zu finden damit &#8222;zu leben&#8220; und war ja sogar noch Anfang des Jahres bzw. im Fr\u00fchjahr mit der neuen Diagnose der ADS, &#8222;vorsichtig optimistisch&#8220; dass es jetzt vielleicht mal (langsam) in die &#8222;richtige&#8220; Richtung geht. Tja nun&#8230; Wenn ich zynisch w\u00e4re, dann w\u00fcrde ich jetzt sagen: &#8222;Die Erfahrung lehrt mal wieder das Gegenteil!&#8220; \ud83e\udd14\ud83e\udd28<\/p>\n\n\n\n<p>Doch fehlt mir momentan sogar f\u00fcr so einen Zynismus die Kraft. \ud83d\ude2b<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/danwolf.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaycomic-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1211691\" srcset=\"https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaycomic-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaycomic-100x75.jpg 100w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaycomic-768x576.jpg 768w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaycomic-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaycomic-155x116.jpg 155w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castawaycomic.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Daher versuche ich das Ganze mal f\u00fcr Euch (und auch mich) ein bisschen &#8222;aufzudr\u00f6seln&#8220;. Denn zumindest das habe ich \u00fcber all die Jahre gelernt. Ausl\u00f6ser \/Trigger\/Gr\u00fcnde daf\u00fcr zu erkennen, warum ich (mal wieder) in solch eine Phase rutsche. Ist ja wenigstens schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ich hoffe nur, ich kann auch diesmal (irgendwann) dadurch etwas daran &#8222;bearbeiten&#8220;, um in Zukunft nicht dieselben &#8222;Fehler&#8220; wieder zu machen. \ud83e\udd37\u200d\u2642\ufe0f<\/p>\n\n\n\n<p>Angefangen hat das alles ja eigentlich schon im Mai. Wer mir auf Twitter folgt, der hat es vielleicht mitbekommen. Mich hat im Fr\u00fchjahr diese ganze &#8222;Impfdiskussion&#8220; und die -f\u00fcr mich- anstrengende Suche nach einem Impftermin ziemlich geschlaucht. Dazu kam dann auch noch das Verhalten einiger (engen) Familienmitgliedern. Man war in so einem -gef\u00fchlten- st\u00e4ndigen &#8222;Kampf&#8220; und in einer schier endlosen Diskussionsschleife gefangen, wer denn jetzt zuerst einen Impftermin bekommen hat und ob das Impfen \u00fcberhaupt Sinn macht oder nicht. Super nervig, aber -im Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt- echt noch &#8222;aushaltbar&#8220;. Ich hab mich dann eben, auch zum eigenen Schutz, da ein bisschen raus genommen und (versucht) mich da nicht auf unn\u00f6tige Diskussionen eingelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>So wirklich &#8222;schlimm&#8220; wurde es aber erst wohl ab Mitte\/Ende Juni. Wie bereits im vorherigen Artikel geschrieben, ist mein Vater -zu dem ich gut &amp; gerne 10 Jahre lang keinen Kontakt hatte- Anfang Juni verstorben. Neben der Tatsache an sich, hat mich aber auch der &#8222;Nachgang&#8220; davon, wohl doch mehr mitgenommen als Anfangs gedacht. War es nicht nur die emotional ziemlich belastende Ausl\u00f6sung seiner Wohnung und damit einem verbundenen &#8222;Leben&#8220; (Zumal ich von diesem Leben, wie gesagt, in den letzten Jahren nicht mehr sonderlich viel mitbekommen habe), sondern auch das dazugeh\u00f6rige Zusammenspiel mit meinem gro\u00dfen Bruder. Auch dieses Verh\u00e4ltnis war wohl bislang nie wirklich &#8222;normal&#8220;, man k\u00f6nnte noch am ehesten von einer gewissen &#8222;Hassliebe&#8220; sprechen. Es gab sicherlich von seiner Seite vieles, was ihn an meiner Art &#8222;gest\u00f6rt&#8220; hat und viele Verhaltensweisen, die er bei mir nicht nachvollziehen konnte, aber genauso gab es auch vieles, was mich an ihm gest\u00f6rt hat. Daher ist man zwar, gerade in den letzten Jahren, in denen wir bei &#8222;\u00e4lter&#8220; geworden sind, miteinander klargekommen, war sich aber auch nie wirklich richtig &#8222;nah&#8220; oder &#8222;verbunden&#8220;. Das hat sich aber in der Zeit der Wohnungsaufl\u00f6sung ein wenig ge\u00e4ndert. Man sprach nat\u00fcrlich viel miteinander, hat sich gemeinsam \u00fcber den Vater ausgetauscht und kam sich so auch (wieder) ein bisschen n\u00e4her. Ich hatte sogar zwischendurch sogar das Gef\u00fchl, von meinem Bruder in meinem Verhalten &#8222;ernstgenommen&#8220; zu werden. Dieses Gef\u00fchl, aber auch der Austausch mit ihm, haben echt gut getan. Vielleicht h\u00e4tte ich diese &#8222;Chance&#8220; ergreifen sollen und mich mal mit ihm ihn Ruhe hinsetzen sollen, um sich so noch intensiver \u00fcber uns, die Vergangenheit, unserem Vater aber auch \u00fcber meine (auf ihn sicherlich so wirkende) &#8222;komische&#8220; Art auszutauschen. Leider habe ich &#8222;den Zug&#8220; wohl verpasst als es dann ans &#8222;Eingemachte&#8220; (ganz konkret die Erbgeschichte nach so einem Todesfall) ging. Die Stimmung schlug schlagartig wieder um. Kam sicherlich auch viel von -da ich mich in vielen Situationen wieder nicht &#8222;ernstgenommen&#8220; gef\u00fchlt habe-, hat aber auch eine Menge mit seinem Verhalten dabei zu tun. Es ist, aufgrund meiner Vergangenheit und einem laufenden Insolvenzverfahren, bei mir leider nicht so &#8222;einfach&#8220; wie es sich mein Bruder und andere Familienmitglieder vorgestellt haben. Ich kann bei einer Erbsache aufgrund meiner Baustellen &amp; anh\u00e4ngigen Verfahren, nun mal nicht einfach mal &#8222;F\u00fcnfe gerade sein lassen&#8220; und habe gewisse Pflichten gegen\u00fcber meinem Treuh\u00e4nder und anderen &#8222;Beh\u00f6rden&#8220;. Ohne das jetzt gro\u00df auszuf\u00fchren&#8230; Man kennt es, die wollen oftmals Zeitnah R\u00fcckmeldung haben. Wenn dann nat\u00fcrlich alles -gef\u00fchlt- von ihm mit einem Handstreich abgetan und mir nicht geglaubt wird, dass so etwas wichtig f\u00fcr mich ist &amp; eine gewisse &#8222;Mitarbeit&#8220; von ihm erfordert, haut so etwas schon ordentlich rein (Zumal es eben auch leider nicht so eine ganz einfache &#8222;rechtliche&#8220; Erbgeschichte ist). Das hat (sehr) viele &#8222;Trigger&#8220; aus meiner Vergangenheit bei mir &#8222;anspringen&#8220; lassen, ich hab mich (wieder einmal) in alte Verhaltensmuster gefl\u00fcchtet und bin ziemlich an die Decke gegangen. Wahrscheinlich auch mehr, als es sein h\u00e4tte m\u00fcssen. Scheinbar bin ich aber (auch) in dieser Hinsicht tats\u00e4chlich noch nicht &#8222;stabil&#8220; genug. Daher bin ich auch bis dato erst einmal auf ziemlichen Abstand zu meinem Bruder und der ganzen Geschichte gegangen (Ja, so ein bissen der Vogel Stra\u00df und Kopf in den Sand). \ud83d\ude4a\ud83d\ude48\ud83d\ude49<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Zwischendurch&#8220; kam dann auch noch Ende August mein Geburtstag, ich hab die 4 vor die Null gepackt, ein doch ziemlich gro\u00dfer &#8222;Meilenstein&#8220; f\u00fcr mich. Schon seit Jahren allerdings. 2017 bzw. in den Jahren\/den Behandlungen danach, habe ich mir fest vorgenommen, mit diesem Runden Geburtstag relativ &#8222;stabil&#8220; zu sein, was meine &#8222;psychische Gesundheit&#8220; angeht. Ich wollte eben bis dahin den ewigen wiederkehrenden Runden auf der <em>#Kopfkirmes<\/em>-Achterbahn entkommen sein und zumindest mal mehr Schritte vorw\u00e4rts als r\u00fcckw\u00e4rts gehen. Daher habe ich mir meinen 40zigsten Geburtstag ein bisschen als &#8222;Ziel&#8220; daf\u00fcr gesetzt. Und hatte dementsprechend &#8222;Respekt&#8220; vor diesem Tag\/&#8220;Meilenstein&#8220;. Nun, seit dem Fr\u00fchjahr habe ich allerdings mehr und mehr das Gef\u00fchl, dass ich dieses eigene &#8222;Ziel&#8220; nicht erreichen werde. Die letzten Wochen haben da ihr \u00fcbriges f\u00fcr getan. Mal wieder drei Schritte nach vorn, aber Zeitgleich mindestens zehn Schritte wieder zur\u00fcck. <em>#Kopfkirmes<\/em>-Achterbahn par excellence! \ud83d\ude44<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles w\u00e4re ja eventuell noch irgendwie &#8222;h\u00e4ndelbar&#8220; gewesen, ich h\u00e4tte vielleicht wieder &#8222;meine&#8220; Zeit gebraucht um das alles &#8222;aufzuarbeiten&#8220;, mich mit meinem Bruder hinzusetzen sollen, dr\u00fcber reden und einen Kompromiss finden. Leider gab es da dann aber etwas, was mir wohl dann endg\u00fcltig &#8222;die Schuhe ausgezogen&#8220; und mich in diesen jetzigen &#8222;Strudel&#8220; gerissen hat. Dazu muss auch aber wohl (wieder) ein bisschen ausholen&#8230; Verzeiht mir bitte, das wird diesmal auf keinen Fall nur ein &#8222;F\u00fcnf-S\u00e4tze-Artikel&#8220;&#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht dabei um meine Wohnsituation und das Haus, in dem ich lebe. Es f\u00e4llt mir nicht leicht das (in meinem Alter \ud83d\ude05) zu sagen, aber ich wohne (noch?!) gemeinsam mit meiner Mutter unter einem Dach. In meinem &#8222;Elternhaus&#8220;, das wir als Familie relativ kurz nach meiner Geburt gebaut haben, in dem ich aufgewachsen bin und in dem ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe. Ein &#8222;schniekes&#8220; Zweifamilienhaus im sch\u00f6nen Ruhrpott, in dem wir damals als Familie im Erdgeschoss und meine Gro\u00dfeltern (V\u00e4terlichseits) in der kleinen Wohnung im Obergeschoss lebten. Nach dem Tod meiner Gro\u00dfeltern lebte mein gro\u00dfer Bruder eine Zeit lang in der Wohnung im Obergeschoss, ich war ja zu der Zeit \u00fcberall &amp; nirgendwo unterwegs und habe versucht mein &#8222;eigenes&#8220; Leben zu leben. Als dann vor \u00fcber zehn Jahre mein Bruder seinen &#8222;Lebensmittelpunkt&#8220; endg\u00fcltig in einer andere Stadt verlagert hat, stand die Frage im Raum, was mit der zweiten Wohnung im Elternhaus passieren solle. Zu dieser Zeit haben sich auch meine Eltern gerade getrennt, die Scheidung wurde &#8222;durchgezogen&#8220;, ich hab immer weniger Kontakt zu meinem Vater gesucht und mich mehr &amp; mehr (wieder) auf meine Mutter &#8222;fokussiert&#8220;. Da war es nat\u00fcrlich durchaus eine (sinnvolle?!) \u00dcberlegung, aus meiner damaligen Einzimmerwohnung in eine wirklich sch\u00f6ne Wohnung im Elternhaus zu ziehen. Nat\u00fcrlich spielte dabei auch der Gedanke eine Rolle, f\u00fcr meine Mutter &#8222;da zu sein&#8220; und ihr -weil sie da doch etwas &#8222;speziell&#8220; ist was &#8222;Mieter&#8220; angeht- einen &#8222;Gefallen&#8220; zu tun. Und ja, nat\u00fcrlich war das auch f\u00fcr beide Seiten (Die meiner Mutter &amp; meiner) sehr &#8222;bequem&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider (?) habe ich da wohl etwas grunds\u00e4tzliches falsch verstanden oder hatte f\u00fcr mich andere &#8222;Pl\u00e4ne&#8220; als meine Mutter. Ich bin mit dem Gedanken hier eingezogen, dass ich hier &#8222;gemeinsam&#8220; mit meiner Mutter &#8222;alt werde&#8220; und so lange wie es f\u00fcr sie ginge, das Haus gemeinsam bewohne. Sie hat mir in den letzten Jahren, gerade auch nach der Trennung von meinem Vater, sehr den Eindruck vermittelt, hier ihr (tats\u00e4chlich endg\u00fcltigen?) Lebensmittelpunkt gefunden zu haben. Sie selbst genoss die Jahre des &#8222;Allein-Wohnen&#8220; sehr, hat viel hier am Haus getan, sich in ihrem Garten verwirklicht und sich auch in ihrem &#8222;Sozialen Umfeld&#8220; hier in der Ecke einiges &#8222;aufgebaut&#8220; (Noch mehr als vorher schon). Mich hat das sehr gefreut, ich war regelrecht &#8222;begeistert&#8220;, wie sehr sie doch &#8222;aufgebl\u00fcht&#8220; ist und mit der ganzen Situation der Trennung klar kam (Wir reden hier schlie\u00dflich von einer fast Vierzigj\u00e4hrigen Ehe!). Und eigentlich wollte ich zu Beginn auch dann &#8222;meinen Teil&#8220; dabei erf\u00fcllen. Sie im Haus unterst\u00fctzen, die wirklich gute &amp; sch\u00f6ne &#8222;Grundlage&#8220; nutzen und auch (viel) sp\u00e4ter noch f\u00fcr sie da sein. Um es mal ganz salopp zu sagen: Ich dachte eigentlich, sie verl\u00e4sst das Haus erst, wenn sie mit den F\u00fc\u00dfen zuerst rausgetragen wird. \ud83d\ude4a<\/p>\n\n\n\n<p>Dass ich dabei meinen &#8222;Part&#8220; inzwischen nicht mehr erf\u00fcllen konnte, war nat\u00fcrlich nicht so geplant. Als ich 2017 so extrem aus der Bahn geworfen worden bin, ist dieser Gedanken an das gemeinsame &#8222;Alt werden&#8220; zuerst einmal sehr in den Hintergrund getreten. Ich habe mich zuerst darauf konzentriert, wieder selbst einigerma\u00dfen &#8222;auf die Beine zu kommen&#8220; und mit der gesamten Situation zurechtzukommen. Zugegeben, ich habe mich in dieser Zeit nat\u00fcrlich auch sehr ver\u00e4ndert, habe viel mit mir selbst gek\u00e4mpft und musste (in sehr kleinen Schritten) auch erstmal wieder lernen, &#8222;Vertrauen&#8220; zu Menschen (auch den nahen Familienangeh\u00f6rigen) zu bekommen. Sicherlich habe ich dabei auch viel falsch gemacht oder einen Eindruck erweckt, den ich so nicht wollte. Allerdings, dachte ich, habe ich das in der j\u00fcngeren Vergangenheit auch langsam wieder hinbekommen. Es ist halt auch in dieser Hinsicht so, dass ich dabei &#8222;meine&#8220; Zeit brauche und so etwas nicht im Handumdrehen &#8222;\u00e4ndern&#8220; kann. R\u00fcckblickend (auch w\u00e4hrend ich diese Zeilen schreibe) w\u00e4re es sicherlich &#8222;besser&#8220; gewesen, dies auch offen (und &#8222;anders&#8220; als ich es getan habe) zu kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher hat mich die &#8222;Ank\u00fcndigung&#8220; meiner Mutter vor wenigen Wochen, sich jetzt intensiv mit dem Verkauf des (Eltern)Hauses und der Suche nach einer neuen Wohnung zu besch\u00e4ftigen, doch sehr \u00fcberrascht. Ja, ich muss an dieser Stelle tats\u00e4chlich sagen, dass dieser &#8222;Gedanken&#8220; (Das Haus zu verkaufen) zwar schon seit der Trennung meiner Eltern immer mal wieder aufkam, aber schlichtweg wegen &#8222;finanziellen Nachteilen&#8220; (Scheidung, Auszahlen an den ehemaligen Partner und weiteren &#8222;rechtlichen&#8220; Kram) immer wieder verworfen wurde. Und f\u00fcr mich hat meine Mutter, um ehrlich zu sein, auch nie wirklich den Eindruck gemacht, dass dieser Gedanke tats\u00e4chlich kurz- oder mittelfristig eine Rolle spiele. Das hat sich vielleicht ein wenig mit der Geburt meiner Nicht vor sieben Jahren ge\u00e4ndert, scheinbar ver\u00e4ndert sich da auch etwas bei einem selbst, wenn man dann mal &#8222;Oma&#8220; wird. Man &#8222;lebt&#8220; halt auch zum Gro\u00dfenteil f\u00fcr seine Enkel, geht darin auch sicherlich auf und will unter Umst\u00e4nden auch die Enkel &#8222;in der N\u00e4he haben&#8220; (Man muss dazu sagen, dass mein Bruder mit Familie rund 50km entfernt lebt. Keine Weltreise, aber eben auch nicht direkt &#8222;um die Ecke&#8220;). Aber auch das hat, zumindest auf mich, nie so wirklich &#8222;konkret&#8220; gewirkt bzw. hat sich meine Mutter zwar dahingehend &#8222;ver\u00e4ndert&#8220;, dass sie schon die Rolle als &#8222;Oma&#8220; genie\u00dft und vielleicht auch doch mehr darin aufgeht als sie selbst vormalig vermutet hat, allerdings eben auch noch immer sehr &#8222;selbstbestimmt&#8220; leben wollte. Und diesen Eindruck hatte ich nicht nur aus den gemeinsamen Gespr\u00e4chen mit ihr und wie sie sich oftmals \u00fcber gewisse Dinge, in Hinsicht auf meinen Bruder, seine Familie oder auch die Erziehung meiner Nichte, bei mir &#8222;ausgelassen&#8220; hat, sondern eben auch auch durch ihr gesamtes Verhalten in Bezug auf das Haus hier. Sie hat gerade in den letzten Jahren viel in das Haus &#8222;investiert&#8220; hat es sich (uns?) sehr heimelich &amp; gem\u00fctlich gemacht, ist gewisse &#8222;Baustellen&#8220; (im wahrsten Sinne) angegangen und hat dadurch tats\u00e4chlich auf mich den Eindruck erweckt, als &#8222;investiere&#8220; sie noch in eine ganze (l\u00e4ngere) Zeit hier. Und nicht nur \u00fcber ein oder zwei Jahre hinweg. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df nicht, da wir in der j\u00fcngeren Vergangenheit nicht wirklich mehr \u00fcber diesen Eindruck gesprochen haben, wie sehr dabei meine &#8222;fehlende Mitwirkung&#8220; (Sei es jetzt finanziell oder auch emotional\/pers\u00f6nlich) eine Rolle gespielt hat, aber f\u00fcr mich bleibt jetzt aktuell schon ein wenig der Eindruck, sie sei in gewisser Weise von mir entt\u00e4uscht und\/oder h\u00e4tte vielleicht &#8222;mehr&#8220; erwartet.. &#8222;Gegipfelt&#8220; ist das Ganze dann in einer Aussage vor einiger Zeit von ihr, die mich doch sehr getroffen hat. <\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Ich h\u00e4tte es ja eh nicht so mit &#8222;Familie&#8220;, w\u00fcrde seit eh und je schon mein &#8222;eigenes Ding&#8220; machen und w\u00fcrde daher doch eh nicht viel dabei verlieren.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das mag jetzt sicherlich eine gewisse eigene Interpretation des Gesagten von mir sein, ich konnte &amp; wollte mich nach diesem &#8222;Spruch&#8220; aber auch nicht noch damit besch\u00e4ftigen. Dazu hat dieser &#8222;Stachel&#8220; viel zu tief gesessen und bei mir wohl auch (erneut) zu viele &#8222;Trigger&#8220; getroffen. Das sie mich allein schon mit dem (endg\u00fcltigen) Fakt des Verkaufs ziemlich &#8222;\u00fcberrumpelt&#8220; hat , ist die eine Sache. Die andere ist dabei eben auch, dass ich nicht nur ihr gegen\u00fcber sondern auch bei meinem Bruder, das Gef\u00fchl habe, mit meinen Sorgen &amp; Gedanken &#8222;kleingeredet&#8220; zu werden. Man wolle mich zwar nicht &#8222;\u00fcbergehen&#8220;, nimmt meine Gef\u00fchle dabei aber offenbar auch nicht wirklich ernst bzw. misst diesen Gedanken nicht das &#8222;Gewicht&#8220; zu, wie ich es mir wahrscheinlich w\u00fcnsche bzw. erwartet habe (Habe ich da eine zu hohe Erwartungshaltung?).<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht mal als Hintergrund&#8230; Ich habe in den letzten Jahren -durch die Therapien- viel \u00fcber meine Kindheit, die Erziehung meiner Eltern und das &#8222;Spannungsfeld&#8220; dabei gelernt. Ich (wir &#8211; mein Bruder und ich?) stand(en) immer &#8222;zwischen den St\u00fchlen&#8220;. Da war auf der einen Seite der Vater, der wenig bis gar keinen (positiven) Zuspruch gab (in jeglicher Hinsicht), sehr oft den Eindruck erweckt hat, Kinder seien eine &#8222;Belastung&#8220;, stehen ihm (als sehr wahrscheinlich ebenfalls einem Menschen mit &#8222;narzisstischen &amp; depressiven Tendenzen&#8220;) nur im Wege, weswegen man die Kinder &#8222;mit harter&#8220; Hand erziehen solle und einer Mutter, die eigentlich immer hinter uns als Kinder gestanden hat, wohl h\u00e4ufig versucht hat mit unserem Vater einen Kompromiss zu finden und uns dabei aber gleichzeitig auch (zu?) sehr &#8222;beh\u00fctet&#8220; hat (In Watte gepackt, Umsorgt, Glucke, Whatever). Diesem &#8222;beh\u00fctet\/umsorgt sein&#8220;, konnte ich sehr lange Zeit nicht wirklich entfliehen. Egal ob in meiner Jugend, im jungen Erwachsenenalter oder auch damals, als das alles mit meiner <em>#Kopfkirmes<\/em> anfing (und ich sogar diese &#8222;eine Grenze&#8220; \u00fcberschritten und ich versucht habe, mir das Leben zu nehmen). Sie war immer f\u00fcr mich da, ist f\u00fcr mich &#8222;eingesprungen&#8220;, hat sich &#8222;gek\u00fcmmert&#8220; und Dinge f\u00fcr mich &#8222;geregelt&#8220;. Ich habe mich darauf (vielleicht zu sehr) verlassen und sicherlich auch eine ganze Zeit drauf &#8222;ausgeruht&#8220;. Daher war mir gerade in den letzten Jahren (Da sind wir wieder beim meinem selbst gesteckten Ziel des 40zigsten Geburtstag) wichtig, eine gewisse (und &#8222;gesunde&#8220;) &#8222;Autonomie&#8220; zu bekommen, die ich lange Zeit nicht hatte (haben wollte). Das ein Umzug in das Haus meiner Mutter dabei eventuell ein wenig &#8222;kontraproduktiv&#8220; war, dem bin ich mir inzwischen (und auch ganz aktuell) mehr als bewusst. F\u00fchrt wohl auch mit zu dieser &#8222;Zwickm\u00fchle&#8220;, in der ich gerade stecke. \ud83e\udd37\u200d\u2642\ufe0f<\/p>\n\n\n\n<p>Es ging mir zu keiner Zeit darum, dass man wegen mir &amp; meinen &#8222;Befindlichkeiten&#8220; oder dem Versuch eine gewisse eigene &#8222;Autonomie&#8220; zu erlangen, auf den Verkauf des Hauses verzichten solle. Dazu kann, will &amp; darf ich auch gar nicht meine Mutter &#8222;deswegen&#8220; in ihrer Entscheidung beeinflussen. Im Grunde hat sie nachvollziehbar dargelegt, warum dieser Schritt f\u00fcr sie n\u00f6tig sei und welchen &#8222;Beweggr\u00fcnde&#8220; dabei eine Rolle spielen. Das Alter und die damit immer gr\u00f6\u00dfere Anstrengung sich um ein Haus zu k\u00fcmmern, nat\u00fcrlich auch finanzielle Aspekte (Auch wenn es ihr in der Rente noch relativ &#8222;gut geht&#8220;), der Wunsch nach Reduzierung, wahrscheinlich auch um etwas &#8222;n\u00e4her&#8220; (Es ist tats\u00e4chlich so, dass sie in die direkte N\u00e4he meines gro\u00dfen Bruders ziehen m\u00f6chte) an der Enkelin zu sein, wohl aber auch der Gedanke noch ein bisschen was &#8222;vom Leben zu haben&#8220; und daf\u00fcr eben das Haus &#8222;zu Geld zu machen&#8220;. In dieser Hinsicht ist das alles auch absolut verst\u00e4ndlich, ich w\u00fcrde in einer \u00e4hnlichen Situation sehr wahrscheinlich genauso handeln (wollen). Mir geht es allein um die (fehlende\/mangelnde) Kommunikation und die Form dabei. Es wurde zwar gesagt, dass man auch meine &#8222;Bedenken&#8220; dabei nachvollziehen kann, aber das ich mich mit einem solch -f\u00fcr mich- lapidaren Satz \u00fcbergangen f\u00fchle, darauf wurde leider (von keiner Seite) eingegangen. Hinzu kommt auch noch schlicht und ergreifend das &#8222;Tempo&#8220; bei der ganzen Sache. Aktuell sieht es wohl so aus, dass ich wohl bis sp\u00e4testens Ende n\u00e4chsten Jahres hier &#8222;raus sein muss&#8220; (Es f\u00fchlt sich allerdings schon nach Ende DIESES Jahres an!). Kommt sicherlich auch auf diverse Faktoren an (Ich hab bei so etwas -einem Hausverkauf- \u00fcberhaupt keine Ahnung), allerdings bekommt man (solche) Immobilien heutzutage ja offenbar mehr als gut &#8222;weg&#8220;. Die Planung f\u00fcr einen neuen &#8222;Wohnsitz&#8220; sind bei meiner Mutter wohl auch schon sehr fortgeschritten, es gab in den letzten Tagen wohl schon erste ganz konkrete Angebote. Die &#8222;Maschinerie&#8220; ist also schon voll am laufen&#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Ich dagegen, bin -nach einem anf\u00e4nglichen &amp; sehr kurzem Gef\u00fchl des &#8222;Aufbruchs&#8220;- in eine Art von &#8222;Schockstarre&#8220; verfallen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte, sollte und muss ich mich irgendwann mit einer Alternative zu der jetzigen Wohnung besch\u00e4ftigen, aber momentan &#8222;schadet&#8220; mir jeder noch so kleine Gedankengang daran mehr, als das ich damit in irgendeiner Form &#8222;weiterkommen&#8220; w\u00fcrde. Es setzt mich in der Tat, dass habe ich in den letzten Tagen des langen Gr\u00fcbelns herausgefunden, mehr unter Druck, als ich gedacht h\u00e4tte. Und nicht mal so sehr aufgrund des Faktes selbst. Sondern viel mehr aufgrund des Tempos, welches da jetzt an den Tag gelegt wird. Aber nat\u00fcrlich auch, an dem ganzen Umgang innerhalb der Familie damit. Und auch wenn ich mich selbst im Nachgang dazu nicht wirklich &#8222;vern\u00fcnftig&#8220; verhalten, mit meinem eigenen Verhalten vielleicht auch meiner Mutter &amp; meinem Bruder sehr &#8222;vor den Kopf gesto\u00dfen habe&#8220;, so habe ich in den letzten Tagen doch bemerkt, wie &#8222;instabil&#8220; mein &#8222;emotionales Grundger\u00fcst&#8220; doch noch immer zu sein scheint. Scheinbar habe ich mir da auch selbst etwas vorgemacht, bin vielleicht bei dem Tod meines Vaters &amp; dem anschlie\u00dfenden &#8222;Streit&#8220; um die ganze Erbsache, auch ein bisschen selbst auf mich reingefallen oder habe mein eigenes Verhalten dabei missinterpretiert. Leider (?) ist es so, dass ich in der momentanen Situation, wieder v\u00f6llig in alte (Verhaltens)Muster gefallen bin, mich am liebsten verkriechen und die Augen vor der Welt (den Tatsachen) verschlie\u00dfen w\u00fcrde. Klar&#8230; Das hilft nat\u00fcrlich (wie die Jahrelange Erfahrung zeigt) keinen Millimeter weiter. Sch\u00fctzt mich selbst aber in gewisser Weise davor, v\u00f6llig in diesem &#8222;Gedankenstrudel&#8220; unterzugehen und vollends den &#8222;Durchblick&#8220; zu verlieren (Ich bin ja an dieser Stelle schon &#8222;froh&#8220; dar\u00fcber, dass wenigstens meine &#8222;Alarmglocken&#8220; so &#8222;gut&#8220; funktionieren). Insofern &#8222;muss&#8220; ich dabei wohl tats\u00e4chlich auf Hilfe von au\u00dfen zur\u00fcckgreifen. Auch wenn das noch zus\u00e4tzlich &#8222;schlaucht&#8220; &amp; &#8222;anstrengt (und ich am liebsten mal f\u00fcr 4 Wochen &#8222;gar nix&#8220; tun m\u00f6chte), so hoffe ich doch, dass es mir dann zumindest einen Weg dabei aufzeigt, die Gedanken wieder einigerma\u00dfen &#8222;ordnen&#8220; zu k\u00f6nnen und eventuell auch mittelfristig einen Weg zu finden, um damit &#8222;zurecht zu kommen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/danwolf.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castaway2-1024x554.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1212038\" width=\"1024\" height=\"554\" srcset=\"https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castaway2-1024x554.jpg 1024w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castaway2-100x54.jpg 100w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castaway2-768x416.jpg 768w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castaway2-1536x832.jpg 1536w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castaway2-214x116.jpg 214w, https:\/\/kopfkirmes.info\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/castaway2.jpg 1777w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bis dahin f\u00fchle ich mich gerade aber doch irgendwie wie &#8222;Chuck Nolan&#8220; auf seinem selbstgebauten Flo\u00df, nach dem Unwetter und dem Verlust von &#8222;Wilson&#8220; (Um mal wieder Bezug auf den Titel des Artikels zu nehmen). Ich treibe in einem schier endlosen Ozean (der Gedanken, \u00c4ngste, Zweifel usw.), versuche mit letzter Kraft an Land zu kommen\/Rettung zu finden und habe dabei wahrscheinlich schon meinen &#8222;Wilson&#8220;, in gewisser Form, verloren. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Zum Gl\u00fcck&#8220; habe ich auf meinem &#8222;Flo\u00df&#8220; und bei der &#8222;Odyssee&#8220; der &#8222;Insel&#8220; zu entkommen, Freunde (und moderne Technik) an meiner Seite, mit denen man reden, sich austauschen und bei denen man auch mal &#8222;Luft ablassen&#8220; kann. Dieser Austausch (auch mit anderen Betroffen &#8211; Vielen Dank an dieser Stelle an meine &#8222;Twitter-Bubble&#8220; \ud83d\udc4d) ist sehr viel wert und hilft mir dabei nicht v\u00f6llig unterzugehen. Und trotzdem ist es jetzt wohl an mir (Und wirklich nur an mir &#8211; Ganz ohne auf Familie &amp; Freunde &#8222;zu warten&#8220;), mir Hilfe dabei zu suchen, damit dass Flo\u00df nicht v\u00f6llig auseinanderbricht und untergeht. Denn, auch wenn man eventuell auf anderen Kan\u00e4len den Eindruck haben k\u00f6nnte, ich h\u00e4nge doch irgendwie an diesem &#8222;Flo\u00df&#8220; und m\u00f6chte eigentlich tats\u00e4chlich irgendwann mal wieder ein Leben f\u00fchren, ohne st\u00e4ndig in dieser <em>#Kopfkirmes<\/em>-Achterbahn Hin- und Herzufahren. \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Scheinbar geht es aktuell aber noch nicht ohne die sich st\u00e4ndig wiederholenden Runden&#8230; \ud83d\ude44<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:10px\">Comic by <a href=\"https:\/\/twitter.com\/squires_david\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">David Squires<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihr kennt vielleicht den Film &#8222;Cast Away&#8220; aus dem Jahr 2000 von Robert Zemeckis. 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